Die Cranberry

Süß bis herb, knallrot und mit antibiotischer Wirkung setzen Gesundheitsbewusste auf beerenstarke Unterstützung – die Cranberry. Präventiv im Kampf gegen Harnwegsinfekte und genussvoll zugleich mixen wir einen frischen, gesunden Obstsalat. Erfahren Sie außerdem, wie die Cranberry bei Harnwegsinfekten helfen kann.

Studien zeigen, dass im Fall von Harnwegsinfektionen mittlerweile häufig Resistenzen beobachtet werden. Daher sollte im Umgang mit Antibiotika auf besondere Sorgfalt geachtet werden.

Doch welche Alternative bleibt, wenn Bakterien in Zukunft schlechter auf Antibiotika reagieren?

Daten zeigen, dass Cranberry und andere Pflanzen, wie Birke oder auch Meerrettich, positiv in diese Resistenzproblematik eingreifen können. Die Bakterienkommunikation wird durch die Wirkung von Cranberry und Co. behindert und dadurch ein Austausch der Resistenzgene erschwert.

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Hausapotheke Natur: Hilft die Cranberry bei Harnwegsinfekt?

Die Lösung wähnt so mancher Fachexperte in Heilpflanzen, die keine Resistenzen erzeugen. Immer öfter steht die großfrüchtige Moosbeere, im Volksmund kurz Cranberry genannt, hoch im Kurs. Doch warum gilt gerade die Cranberry bei Harnwegsinfekt als bewährtes Mittel in der Hausapotheke?

Die Antwort und ein wirksames Rezept gegen Harnwegsinfekte haben wir in der Apomedica Bilderserie rund um die Kranbeere und ihre Inhaltsstoffe zusammengebraut:



Bei der Zubereitung von Speisen, die Cranberries beinhalten, sollten Ernährungsbewusste eine kernige Faustregel unbedingt berücksichtigen: Den Früchtchen aus dem Kühlregal oder dem Glas sind frische Beeren unbedingt vorzuziehen. Moosbeeren frisch vom Strauch eignen sich aufgrund ihrer herben Säure perfekt für herzhafte warme und gekochte Speisen. Alternativ bietet sich auch das getrocknete Pendant an, das besonders gut zu Desserts, Müsli und Gebäck passt.

Beerenwirkung


Schon vor 300 Jahren schätzten die Indianer im Norden Amerikas die Cranberries und die heilende Wirkung der Cranberry bei Harnwegsinfekt. Inzwischen haben Wissenschafter vieler Länder der Welt die gesundheitsfördernde Wirkung der roten Beere näher erforscht und ihren hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen und Antioxidantien nachgewiesen. Während rohe Cranberries für ihren sauren Geschmack bekannt sind, zeichnet sich die Kranbeere in getrockneter Form durch ihre angenehm herbe Note und ihren erheblich süßeren Geschmack aus – ideal für viele Speisen.

Starke Farbe, starkes Herz


Die roten Cranberries enthalten hohe Mengen an wertvollen Pflanzenstoffen wie vor allem Polyphenole und Anthocyane, die antibakteriell wie auch antioxidativ wirken. Anthocyane agieren nachweislich positiv als Zellschutz gegen freie Radikale und stärken gesunde Gefäße ganz allgemein. Cranberries werden daher nicht nur im Wachstum und mit der ihnen nachgesagten positiven Wirkung im Kampf gegen Harnwegsinfektionen und Blasenentzündungen gerne eingesetzt. Im fortgeschrittenen Alter sind die fruchtig roten Beerchen besonders beliebte Speisezusätze, da sie zur Unterstützung des Herz-Kreislaufsystems beitragen können.

Frisches Sommerrezept

Fruchtig, frisch und wohltuend zugleich empfehlen wir Cranberry-Fans ein äußerst einfaches Rezept, das besonders zur Sommerzeit für sonnige Gefühle und Abwechslung am Gaumen sorgt.

Für den leckeren Obstsalat eine Ananas schälen und rund um den harten Kern ausschneiden. Optimal ist hierbei ein sogenannter Ananasschneider – womit Schälen und Entkernen in einem Arbeitsgang bewältigt werden können. Anschließend die Ananas in Würfel schneiden.

Für den fruchtigen Mix werden zudem drei säuerliche Äpfel und zwölf Stück Marillen gewaschen, entkernt und würfelig geschnitten. Im Anschluss 250 Gramm kernlose Trauben vom Stiel zupfen, halbieren und gemeinsam mit dem restlichen Obst vermischen. Nun die Geheimzutat, die Cranberries, kurz unter kaltem Wasser abspülen und mit dem Saft einer Zitrone zirka 20 Minuten marinieren. Die blutroten, zitronengetränkten Cranberries mit dem Obstsalat vermischen und mit etwas geriebener Zitronenschale abschmecken.

Viel Spaß beim Ausprobieren!